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Behandlungsvertrag (AGB)

(Stand 04/2021)

 

1. Allgemeine Regeln und Gültigkeit

Für alle Vorgänge, Leistungen und Beziehungen zwischen den Vertragspartnern, Viviane Jacob, Heilpraktikerin für Psychotherapie (nachfolgend "Therapeutin" genannt, s. Impressum) und dem/der Klient/in, gelten die folgenden Vertrags- bzw. allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

Viviane Jacob behält sich das Recht vor, diese Bedingungen jederzeit ohne gesonderte Ankündigung zu ändern.


2.  Vertragsgegenstand

Der Klient/die Klientin nimmt bei der Therapeutin eine psychotherapeutische Behandlung/psychologische Beratung in Anspruch einschließlich der ggf. notwendigen Diagnose- und Testverfahren. Grundlage Behandlung ist ein zu Beginn gemeinsam definiertes Anliegen des Klienten/der Klientin.

Im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung können außer den wissenschaftlich anerkannten auch solche psychotherapeutischen Verfahren Anwendung finden, denen eine schulmedizinische Anerkennung fehlt und die den Regeln der Alternativmedizin folgen.

 

3. Verantwortlichkeiten/Schweigepflicht

Die Behandlung ist auf Seiten des Klienten/der Klientin ein freiwilliger, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess. Die Therapeutin steht dem Klienten/der Klientin als Prozessbegleiterin zur Seite - die eigentliche Veränderungsarbeit wird vom Klienten/von der Klientin geleistet. Die Therapeutin kann die gewünschten Ergebnisse bzw. das Erreichen der gesteckten Ziele nicht garantieren. Beide Partner arbeiten jedoch nach bestem Wissen und Vermögen daran, dass ein Beratungs- oder Therapieerfolg eintritt.

Der Klient/die Klientin erkennt an, dass er während der Behandlung sowohl während der einzelnen Sitzungen als auch während der Zeit zwischen den Sitzungen in vollem Umfang selbst verantwortlich für seine körperliche und geistige Gesundheit ist. Darüber hinaus wird anerkannt, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Behandlung von ihm unternommen werden, nur in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen.

Die Therapeutin ist zur Vertraulichkeit verpflichtet. Bezüglich der Person und der Inhalte der Beratung besteht entsprechende Schweigepflicht. Auskunftserteilung gegenüber Dritten darf nur erfolgen, wenn der Klient/die Klientin hierzu schriftlich sein/ihr Einverständnis erteilt hat.


4. Dauer und Kündigung

Die Behandlungsdauer und die Anzahl und Frequenz der Sitzungen richtet sich nach dem individuellen Bedarf, die Termine werden individuell abgestimmt. Ein Aussetzen oder die Kündigung der Vereinbarung sind nach vorheriger Absprache jederzeit möglich

 

5. Ort der Behandlung/Fernsprechstunden

Die Behandlung findet am Praxissitz der Therapeutin oder, nach Absprache, in Form eines Hausbesuches statt. Bei Bedarf und in Ausnahmefällen bietet die Therapeutin, ebenfalls nach vorheriger Absprache an, Fernsprechstunden in Form von Telefon- oder Videokonferenz-Terminen durchzuführen. Für den Fall der Inanspruchnahme erklärt sich der Klient/die Klientin an dieser Stelle ausdrücklich auch mit diesen Formen der Behandlung einverstanden.

Bei Fern-/Videosprechstunden bedarf es für Aufzeichnungen im Rahmen der Sitzung in jedem Fall der vorherigen Zustimmung beider Seiten.  Gleiches gilt für die spätere Verwendung der Aufzeichnung. Sollte es keine vorherige Vereinbarung geben, sind Aufzeichnungen für beide Seiten nicht erlaubt.

 

6.  Honorar/Zahlungsbedingungen/Ausfallhonorar

Die Vergütung berechnet sich nach dem jeweils gültigen Satz und dem Zeitaufwand der Behandlung. Die Dauer der Sitzung kann, abhängig vom Bedarf und der angewandten Methode, variieren.

Das Honorar (zzgl. ggf anfallender Gebühren) ist jeweils am Ende jeder Sitzung in bar gegen Quittung oder direkt im Anschluss auf Rechnung zu zahlen. Die Vergütung ist nach §4,14 a) UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Versäumt der Klient/die Klientin einen fest vereinbarten Termin, schuldet er/sie der Therapeutin ein Ausfallhonorar in Höhe des Betrages, der dem für den Termin reservierten Zeitfenster entspricht. Dies gilt nicht, wenn der Klient mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin persönlich oder telefonisch absagt oder ohne sein/ihr Verschulden am Erscheinen verhindert ist.

 

7. Kostenaufklärung/Rechtliche Hinweise

Das Honorar für die psychotherapeutische Behandlung nach dem Heilpraktikergesetz wird grundsätzlich nicht von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet; die Abrechnung erfolgt deshalb privat (Selbstzahler).

Außerdem wird der Klient/die Klientin an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich auf folgende Punkte hingewiesen:

a) Bei keiner der von der Therapeutin angebotenen Behandlungsmethoden wird der Eindruck erweckt, dass ein Heilversprechen gegeben oder ein Erfolg garantiert wird. Die angewandten Verfahren ersetzen keine ärztliche Diagnose und/oder notwendige medizinische Behandlung organisch bedingter Erkrankungen. Bei körperlichen Beschwerden ist der Klient/die Klientin aufgefordert, sich in die Behandlung eines Arztes/einer Ärztin zu begeben. Wann immer ärztlicher Rat erforderlich ist, sei es aufgrund der Erkrankung oder gesetzlicher Vorschriften, wird die Therapeutin dies dem Klienten/der Klientin unverzüglich mitteilen und die Weiterleitung an einen Arzt veranlassen. Eine schriftliche Einwilligung ist erforderlich, wenn die Erteilung einer Auskunft der Therapeutin an Dritte erfolgt.

b) Heilpraktiker/innen für Psychotherapie dürfen weder verschreibungspflichtige Medikamente verordnen noch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.

c) Die behandlungsrelevanten persönlichen Angaben und medizinischen Befunde des Klienten/der Klientin werden in einer Patientenkartei erhoben und gespeichert. Wie bereits unter 2. dargestellt verpflichtet sich die Therapeutin gegenüber Dritten Stillschweigen zu bewahren. Die Schweigepflicht betrifft jedoch nicht die Vereitelung oder Verfolgung von mutmaßlichen Straftaten oder den Schutz höherer Rechtsgüter.

 

8. Schlussbestimmungen/Gerichtsstand/Anlagen

Die Behandlung, auch die Fernsprechstunde, enthebt den Klienten/die Klientin nicht davon, die volle Verantwortung für seine/ihre Handlungen selbst zu übernehmen. Um bei möglichen Störungen gemeinsam nach Abhilfe zu suchen, verpflichtet sich der Klient/die Klientin, sich zeitnah zu melden.

Meinungsverschiedenheiten sollten gütlich beigelegt werden. Beschwerden, Gegenvorstellungen oder abweichende Meinungen sollten immer schriftlich der anderen Partei vorgelegt werden. Bei Meinungsverschiedenheiten aus dem Behandlungsvertrag, die trotz beiderseitiger Bemühungen nicht gütlich beigelegt werden, ist der Gerichtsstand die Praxisanschrift.

Für diesen Behandlungsvertrag bzw. dessen Durchführung gilt ausschließlich deutsches Recht. Abweichende Vereinbarungen zu diesem Behandlungsvertrag sind nur dann wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden.

Die unterschriebene Datenschutzinformation und Einwilligungserklärung in die Datenverarbeitung ist Bestandteil dieser Vereinbarung.

 

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Behandlungsvertrag (AGB)

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