Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

Impuls vom 28.08.2021

Veröffentlicht am 28.08.2021

Das Ruder in der Hand

 

Hast du dir in letzter Zeit mal überlegt, wie es weitergehen soll, wie du dir deine Zukunft vorstellst? Was du dir - wenn 'das alles' mal vorbei ist - für dein Leben und das deiner Familie, Freunde und Mitmenschen wünschst? In was für einer Welt willst du leben, was sind deine Vorstellungen von Glück oder Zufriedenheit und vom Zusammenleben?

Möglicherweise denkst du jetzt: "Was bringt mir das, und ausgerechnet jetzt? Welchen Einfluss habe ich schon auf die Zukunft?! Die Umstände kann ich doch eh nicht beeinflussen, was soll ich da groß tun?"

Vielleicht ist es Zeit, das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und sich ein paar "unbequemere" Fragen zu stellen:

WER TRÄGT EIGENTLICH DIE VERANTWORTUNG FÜR MEIN LEBEN UND MEINE ZUKUNFT?

Wer hält wirklich das Ruder in der Hand, wem überlasse ich die wegweisenden Entscheidungen, und vor allem, wessen Werte lebe ich?

Meine ureigensten oder vielleicht doch eher die meiner Familie, meines Partners, meiner Freunde, Bekannten, Kollegen, die von meinem Arbeitgeber oder von wem auch immer "da draußen"?

Gehe ich meinen eigenen Weg oder lasse ich ihn von Anderen oder den äußeren Umständen bestimmen?

Lebe ich authentisch und aus eigener Kraft, oder verläuft mein Leben, wenn ich ehrlich bin, überwiegend geprägt vom Außen?

Wir diskutieren gerade viel über Freiheit:

Ist wahre Freiheit wirklich allein von den äußeren Gegebenheiten abhängig, oder liegt der Schlüssel nicht eher in der Selbstbestimmtheit? 

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber für mich persönlich bedeutet Freiheit nicht nur, das machen zu können oder zu dürfen, was ich möchte, sondern vor allem das zu tun oder auch zu lassen, was sich für mich zutiefst richtig und gut anfühlt. Mir jederzeit zu erlauben, meiner inneren Stimme zu folgen und meinen individuellen Weg zu gehen.

Wie kann das funktionieren? Indem wir zunächst erstmal innerlich aufräumen und unsere Ängste loslassen. Vor allem die Angst davor, auf unser "Bauchgefühl" zu hören, unsere ureigensten Entscheidungen zu treffen und dafür auch die Konsequenzen zu tragen. Indem wir (wieder) selbst die Verantwortung für unser Denken und Fühlen und Handeln übernehmen. Das erfordert eventuell Mut, kann auch bedeuten, mal "Nein" zu sagen, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt, und Stellung zu beziehen, ehrlich und bei sich zu bleiben und keine "faulen" Kompromisse mehr zu machen. Wichtig dabei ist, immer wieder das, was sich im Außen abspielt, mit unserem inneren Kompass abzugleichen:

IST DAS, WAS ICH HEUTE (ER)LEBE, RICHTIG UND STIMMIG FÜR MICH,

FÜHLT ES SICH GUT AN, UND IST ES MEINEN WÜNSCHEN UND VORSTELLUNGEN VON MORGEN DIENLICH?

Schlussendlich geht es doch für jeden von uns darum, das Ruder für das eigene Leben in der Hand zu haben, heute selbstBEWUSST und selbstVERANTWORTLICH zu leben und damit das Morgen mitzubestimmen. In letzter Konsequenz kann das auch bedeuten, alte Vorstellungen über Bord zu werfen, die Fahrtrichtung zu ändern und neue, vielleicht noch unbekannte Gewässer anzusteuern.

JA, ich bin überzeugt, wir haben jeden Tag die Chance, aktiv unsere Zukunft zu gestalten. Indem wir unsere Augen öffnen für das Hier und Jetzt und unser Herz für das, was wir uns wirklich wünschen. Auch indem wir uns für unsere Mitmenschen öffnen. Unabhängig davon, welchen Weg sie gehen. Denn eins ist sicher: Die Zukunft liegt in unserer aller Hand.

 

Zum Kontaktformular

 

Impuls vom 28.08.2021

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?